Wochenende auf dem Land und ein kroenender Abschluss

Am Wochenende ging’s mit Carlos, Javi und einer ganzen Menge ihrer Freunde in das Landhaus von Carlos Opa. Da hier am Montag Feiertag war, blieben wir insgesamt 3 Naechte und tranken viel, schliefen lange und verbrachten die Tage am Strand. Auch wenns zum Schwimmen zu kalt war (und das Meer bleibt auch im Sommer so „erfrischend“) wars sehr, sehr schoen und ich hab festgestellt, dass Trinkspiele sehr „Ich-kann-dieSprache-nicht“-freundlich und international sind. Deswegen hab ich auch erstmal beim Pokern gewonnen. 😉 Am Montag sind wir dann nach Valparaiso gefahren, was uebersetzt ungefaehr „Paradiestal“ heisst und so ziemlich die schoenste Stadt ist, die Chile zu bieten hat. Wir sind viel herumgelaufen, haben typisch chilenisch gegessen uns Eis und Kaffee gegoennt und schliesslich wieder zurueck nach Santiago gefahren.

Der Garten vom Landhaus

Das Landhaus

Am Strand

Aussicht ueber Valparaiso

Valparaiso

Cristobal, Javi, ich und Juan

In Santiago gabs dann einen kroenenden Abschluss, als Carlos fragte, ob ich Lust haette, das WM Quali Spiel Argentinien gegen Chile zu sehen, da sein kleiner Bruder krank geworden waer und somit eine Karte uebrig waer. Hatte ich natuerlich und auch wenn Chile 2:1 verloren hat, war es ziemlich cool, Messi, Sanchez und Co mal live zuzusehen.

Im Stadion

So, und damit geht es so langsam, aber sicher wieder Richtung Heimat und hier ist erstmal wieder dicht. Bis bald also!

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Auf die suedamerikanische Unpuenktlichkeit ist kein Verlass

San Pedro de Atacama in Chile liegt in der trockensten Wueste der Welt (der Atacama Wueste) und hat besonders viele Meteoriteneinschlaege zu verzeichnen. Ausserdem kann man hier ausgezeichnet Sterne gucken, sich die Sonne auf den Bauch scheinen lassen und sich von den hundertmillionen Flyerverteilern anwerben lassen. Nach der Kaelte waehrend der Uyuni-Tour war die Sonne auf jeden Fall mal wieder eine willkommene Abwechslung. 3 Tage und 2 Naechte hab ich hier verbracht und mindestens die Haelfte davon gemeinsam mit Jonathan vergammelt, so das wir sogar das absolute Highlight – die naechtliche Sternentour mit Saturn angucken! – verpassten und stattdessen das unglaublich spannende und riesengrosse Meteoritenmuseum anguckten (ok, ok, sooo unspannend war es nicht, aber gegenueber der gewollten Sternentour doch eher unspektakulaer).

Vergammeln

So wird in der Wueste gekocht

Meteorshow

Am dritten Tag verabschiedete sich Jonathan schon in der Frueh Richtung Argentinien und ich lieh mir topmotiviert ein Fahrrad und ein Sandboard aus, um damit Richtung „Todestal“ zu fahren. Begleitet wurde ich dabei – seit langem mal wieder – von einer Huendin. Die konnte mit dem Sandboard allerdings nicht viel anfangen und sobald ich drauf stand, versuchte sie die ganze Zeit, mir in die Beine zu beissen und das Brett zu verbellen. Das war irgendwie ganz witzig, in diesem ansonsten todesstillen Tal, nur hat sie dann irgendwann meine Kamera in den Sand geschmissen und damit den Zoomer zerstoert, aber gut, Verluste gibts immer. Sandboarden hat auf jeden Fall nicht ganz so gut geklappt, aber trotzdem viel Spass gemacht.

„Tal des Todes“

Kleine Pause im Schatten

Danach hatte ich noch ein bisschen Zeit zu verplempern, bis um 19Uhr mein Bus Richtung Santiago fahren sollte. Das tat ich unter anderem in einem Restaurant mit hauseigener Uhr, der ich blind vertraute und mich um kurz vor 6 auf den Weg Richtung Hostel machte, um entspannt meine Sachen fertig zu packen und mein Handy aufzuladen. Bei letzterer Taetigkeit stellte ich dann fest: Ist schon kurz nach 7! Da war die Entspannung hin und ich stolperte mit riesem Rucksack und offenen Schuhen zum Busterminal, um festzustellen, dass der Bus um 10 nach 7 bereits weg war (ich muss dazu kurz sagen, dass ich sonst IMMER puenktlich war und IMMER ewig warten musste!). Busse in Chile sind ausserdem ganz schoen teuer, also bin ich schnell zur Busorganisation und nachgefragt, was ich jetzt am besten machen kann. Die Antwort: Per Anhalter nach Calama fahren, da da der Bus 15 Minuten wartet. Das hab ich dann auch gemacht (ging ueberraschend schnell) und innerhalb von ner Stunde war ich in Calama, wo mich am Busterminal der Fahrer derselben Busorganisation in ein Taxi steckte, das mich zu besagter Busorga brachte und keine Minute nachdem ich den Bus erreicht hatte, fuhr der auch schon los. Ganze 22 Stunden bis nach Santiago, wo ich jetzt in einem eigenen Zimmer bei Javi und Carlos wohne, die mir neben der Arbeit viel von Stadt und Leuten zeigen. Ansonsten habe ich hier schon ein paar andere Deutsche getroffen oder passe auf Vilma, die kleine franzoesische Bulldogge der beiden auf.

Aussicht vom Zimmer

Aussicht vom Santa Lucia Hill

Aussicht auf Vilma

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Ab durch Bolivien

Nach der Tour in La Paz ging es nach Cochabamba, von wo aus ich eigentlich den kleinsten Nationalparks Boliviens besuchen wollte. Hier aber das erste Mal den grossen Nachteil des Alleinreisens festgestellt: Es gab naemlich keine Touren und alleine haette ich das Doppelte zahlen muessen. Also den Plan geaendert und stattdessen den groessten Jesus Suedamerikas besucht, der hier auch herumsteht und immerhin ein paar Zentimeter groesser als der bekanntere aus Brasilien, das kann ma ja schonmal erwaehnen. Der allergroesste steht uebrigens in Polen. Davor ging es noch „kurz“ ueber den groessten Markt Boliviens (jaja, Cochabamba steckt voller Superlative! Dafuer wenig Touristen), von dem ich etwa 2 Stunden lang einen Ausweg suchte und schlussendlich genau an der falschen Seite herauskam.

Cristo

Kleine Verirrung (auf dem Markt gab es eigentlich alles…ausser dem Touri Standardkram, den ich gesucht hab!)

Trotzdem erreichte ich auch noch den Bus nach Oruro. Ach, Bus… da faellt mir ein, dass ich mir auf der Fahrt von La Paz nach Cochabamba unbedingt 1 Euro sparen wollte und deswegen nur den „Semi-cama“ anstelle des „cama“ Angebots genommen habe (Cama=Bett). Das hiess aber auch: Kein Essen, keine Decke, keine Heizung! Aber immerhin 1 Euro gespart! Deswegen wollte ich mir fuer die Fahrt von Oruro nach Uyuni (das war quasi das Endziel in Bolivien) was Besonderes goennen und hab mir ein 1.Klasse Zugticket gegoennt…aber dazu spaeter, obwohl es zu Oruro eigentlich nicht viel zu berichten gibt. Hier startet der Zug, deswegen kommen viele Leute her, ansonsten ist das Staedtchen klein und ganz nett und ich habe in „Dino´s Pizza“ ein leckeres Restaurant gefunden.

Oruro

Kleine Revolution unter Bergmaennern

Dann also ging es endlich voller Vorfreude zum Zug. Ganz besonders die Landschaft sollte super sein, aber leider gabs keinen Fensterplatz mehr fuer mich. Mit mir im Abteil sass naemlich, neben drei weiteren jungen Deutschen, eine Seniorenreisegruppe jenseits der 70! Die waren alle sehr, sehr nett und ich finds sehr bewundernswert, in dem Alter eine Tour durch Suedamerika zu machen, anstatt sich im Clubhotel auf Mallorca verwoehnen zu lassen, aber trotzdem kam ich mir manchmal wie in einer Parodie auf die Klischees „typisch Deutsch“ (alle Unterlagen in Klarsichtfolien, genaue Daten und Zeiten handschriftlich dazunotiert, immer wieder den Guide befragt, wie genau der Tagesablauf aussaehe etc.) und „typisch alt“ (Guide: „Wie geht es dir?“ Senior: „Wie geht es Ihnen, sagt man!“ – Senior 1 „Was fuer ein schrecklicher Film! Ich hoffe, es laeut nicht noch so ein Quatsch“ [es lief Men in Black 3], Senior 2: „Ach, ich fand den gut, ich kannte den noch gar nicht, den dritten Teil von den Blackmen!“) vor. Sehr amuesant!
Da die drei anderen jungen Deutschen (Simon, Jonathan und Jasmin) auch eine dreitaegige Tour durch die Salzwueste und Lagunen von Uyuni planten, schlossen wir uns zusammen und organsisierten uns fuer den naechsten Tag eine Tour. Den Rest des Tagen verbrachten wir mit Essen, Marktbesuchen, Bier und Kickern. Und dann ging es los, ich fass hier mal kurz ein paar Sachen zusammen und lass dann wieder die Bilder sprechen: Am ersten Tag gings zuerst zum Zugfriedhof und dann in die Salzwueste, zu uns vieren gesellten sich noch die beiden Tschechen Honza und Monika: man wird fast schneeblind, witzige Fotos, viel Salz, Kakteeninsel mitten in der Wueste, abends im Salzhostel eingecheckt, krassesten Sternenhimmel plus Sternschnuppen und Mondaufgang beobachtet. Am zweiten Tag ging es zu den farbigen Lagunen: viele, viele Flamingos, verrueckte Vulkanlandschaften, Lagunen natuerlich auch, abends zum zweiten Mal den Sternenhimmel bewundert und dabei fast die Zehen abgefroren –> am naechsten Tag festgestellt, dass wir eine halbe Stunde bei -15C Sternenfotos gemacht haben!, trotzdem einigermassen geschlafen. Am dritten Tag hiess es dann Abschied nehmen: Jonathan und ich nahmen den Transfer nach San Pedro de Atacama in Chile und der Rest fuhr zurueck nach Uyuni. Vorher ging es allerdings noch ein paar Geysire und noch verruecktere Marslandschaften betrachten und bei gefuehlten -10C Aussentemperatur in fast 40C heissen Quellen schwimmen. Und jetzt folgt ein riesig buntes Bilderbuch!

Am Zugfriedhof, noch vor der Salzwueste

Flaggenfarbenspiel in der Salzwueste (keine deutsche dabei, dafuer eine vom BVB)

Mittagessen auf dem groessten Salzstreuer der Welt

Los geht¨s

Yeah

Und die Rache folgt

Hommage an die Beatles

Jasmin, Simon, ich und Jonathan

Isla de Pescada (was Insel der Fische heisst, weil die Salzwueste vor vielen, vielen Jahren mal ein riesiger Salzsee war. Und da gabs auch Fische)

die ganze Gruppe (Jasmin, Jonathan, Honsa, Monika und Simon)

Jonathans neuer Freund

Salzhostel

Flamingos

Die rote Lagune

Geysirlandschaft

Hot Springs (man beachte bitte die dick eingemummelten Personen im Vordergrund)

Und das alles mit diesem heissen Gefaehrt

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The lost city of the Inca

In Cusco gabs nach dem wunderbaren Wiedersehen mit Javi und Carlos eine ganz besondere peruanische Spezialitaet zum Mittagessen: Meerschwein! Bevor man das verzehrt, wird das fuer die Touristen im ganzen Stueck an den  Tisch gebracht, damit man ein paar Fotos machen kann. Erst danach wird das Tierchen zerschnitten und verzehrt. Hier also mal ein Foto vom armen Meerschweinchen, dass auch nicht besonders lecker war.

Jammi

Danach ging es dann zu unserer Tour-Agency, wo wir auch Julia getroffen haben, um die gebuchte MachuPicchu Inka Trail Tour zu bestaetigen. Drei Tage ging es zu Fuss und mit dem Mountainbike in Richtung Aguas Calientes (auch Machu Picchu City genannt, das unterhalb von MP liegt) und am vierten von dort aus die steilen Stufen hinauf in die verlorene Stadt der Inka.
Aber alles der Reihenfolge nach.
Trotz Urlaubs ging es am ersten Tag bereits um sechs in der Frueh los und nach einigen schoenen Aussichten ueber das „heilige Inkatal“ nach Abra Malaga, auf etwa 4350m Hoehe. Von hier startete das Downhillbiken, aber zuerst gabs die passende Schutzkleidung fuer die knapp 4stuendige Fahrt. Schienbeinschoner, Oberkoerperschutz, Handschuhe und Motocrosshelm und anschliessend eine leuchtend orange Schutzweste – da kann ja nichts schief gehen!

Julia, Javi, Carlos und ich mit Schutzkleidung

Und abfahrbereit

Kurz zur Gruppe: Wir waren insgesamt 10 Leute aus Frankreich, Ungarn (aber in New York lebend), England, Deutschland und Chile und ich war mit 25 die Juengste. Ah, elf natuerlich, denn unser Guide Johan, selbst aus Peru und „Inka“-Nachfahre, darf ja nicht fehlen (und der war mit 23 dann doch nochmal juenger als ich). Da auch nochmal kurz zum „Inka“-Begriff (hier soll man ja auch mal was lernen): Inka bezeichnet eigentlich nur den Koenig und nicht die gesamte indigene Volksgruppe, die nennt sich naemlich „Quechua“ und setzt sich aus vier Staemmen zusammen, deren Namen ich vergessen hab und deren Hauptstadt damals Cusco war. Ja, so ist das. Okay, weiter im Text.
Auf dem letzten Bild sieht man zwar viel Nebel, aber vorher wars so sonnig und warm, dass ich fest davon ueberzeugt war, es waere eine spitzen Idee, meine Regenjacke im Van zu lassen, der hinter der Gruppe herfaehrt und Verletzte  und Unmotivierte einsammelt. 10 Minuten und einen Platzregen spaeter musste ich dann feststellen: Doch nicht so ne Spitzenidee!

Bitte kurz den Farbunterschied meiner Hose bemerken!

Nachdem Fleecejacke gegen Regenjacke getauscht wurde, konnte es aber weitergehen und genau das hat sich wohl auch der Regen gedacht, der die naechsten knapp 3 Stunden durchgaengig niederprasselte und die Sicht einschraenkte, die ganze Sache aber auch irgendwie nochmal etwas aufregender machte. Erst als der Franzose, der direkt hinter mir fuhr, fast von einem Stein erschlagen wurde und wir das letzte Stueck „Dirtroad“ die Fahrraede schieben musste und dabei bis zu den Knoecheln im Matsch einsanken, waren wir „erloest“ (war der Oberhammer!). Und wurden direkt mit eine wunderbaren Mittagessen belohnt. Peruanisches Essen wuerd ich mal als das Beste bislang betiteln! Unser Van war uebrigens das letzte Auto, dass die matschige Dirtroad passieren konnte, danach sind einige steckengeblieben.
So, das war also die spannende Fahrradfahrt und da ich nur eine Hose mithatte und somit in einer Shorts von Johan herumlief, verzichtete ich (wie der Grossteil der Gruppe) auf das angebotene Wildwaterrafting. Soll aber auch gut gewesen sein! Nach Abendessen, Bier, Karten und schlafen ging es am naechsten Tag auf zum Trekken.

Unser „Taxi“ zum Wanderweganfangspunkt

6-8 Stunden standen auf dem Plan, die wurden aber auch nur dank der vielen und langen Pausen erreicht. Highlights waren zum Einen die Kaffee-, Kakao-, und Fruechtetour (mit Gesichtsbemalung mit einer Frucht, deren Namen ich natuerlich nicht mehr weiss), die Johan uns lieferte, mit anschliessender Verkleideaktion im typisch indigenen Style. Dazu gabs auch Erklaerungen, aber die erspar ich euch mal.

Fruechtetour

Javi und ich mit Gesichtsbemalung (die erst nach drei Tagen komplett weg ging)

Die verkleidete Gruppe

Und zum Abschluss ein Schluck Inka-Tequila (checkt die Schlange!!)

Der weitere Weg fuehrte uns dann ein Stueck entlang des originalen Inka-Trails, denn nur 400 Leute taeglich benutzen duerfen und der Monate im Vorraus ausgebucht ist. Johan nennt ihn den „Gringo-Trail“ und zusaetzlich wurde noch erklaert: Inka-Trails sind eigentlich die Wege fuer die Koenige, die natuerlich nicht selber laufen mussten, sondern getragen wurden. Dafuer waere der weltbekannte Inka-Trail viel zu schmal und ist deshalb eigentlich gar kein richtiger „Inka“-Trail und auch nur einer von vielen, vielen anderen, die die Quechua damals angelegt haben. Trotzdem extrem beeindruckend, denn der Weg fuehrt auf ca. 300m Hoehe an einer steilen Felswand entland und ist nur knappe 2m breit.

„Inka“-Trail

Die Aussicht war auch nicht schlecht

Nach einem weiteren ueberaus leckeren Mittagessen ging es dann die letzten zwei, drei Stunden das Flussbett entlang zu den „Hot Springs“, wo sich die Muskeln nochmal schoen entspannen koennten. Zur Ueberquerung des Flusses gabs uebrigens andere Mittel und Wege, als ne ordinaere Bruecke (siehe Foto).

Kleine Mittagspause

Wer braucht da schon ne Bruecke?

Trotz Trockenzeit

Nach einem entspannenden Bad im 38C heissen Wasser gings nach Santa Teresa ins Hotel und zum Abendessen. Johan sponsorte eine Runde Pisco Sour (ein Getraenk aus Eiweiss, Limone, Pisco, Eis und Zimt) und da das franzoesische Paerchen Geburtstag hatte, wurde noch ein bisschen in der groessten Disko der Stadt gefeiert (und der einzigen).
Am naechsten Tag gings fuer den Grossteil der Gruppe zum Canopy, aber weil ich das ja gerade erst in Ecuador gemacht hatte, hab ich mir das geschenkt und dafuer die Gegend inspiziert und dabei diese schoene Toilette mit Ausblick auf den Fluss entdeckt.

Anschliessend ging es fuer alle zusammen weiter. Das heutige Ziel: Aguas Caliente. Nach einem weiteren fantastischem Mittagessen ging es die Bahnschienen entlang nach MachuPicchu City, wobei wir die „verlorene Stadt der Inka“ zum ersten mal von weitem erspaehen konnten. Nochmal kurz ein paar Funfacts: Johan, der auch Archaeologie und die Geschichte der Quechua studiert, erzaehlte uns, dass damals, als die Spanier Peru in Angriff genommen haben, die Quechua Machu Picchu verlassen und einige Wege zur Stadt zerstoert haben, damit dies Stadt nicht in die Hand der Kolonialherren fiel. Was genau MachuPicchu eigentlich war, weiss man aber bis heute nicht genau.. Man geht davon aus, dass nur der „Adel“ die Stadt besuchen durfte und das es moeglicherweise eine Universitaet gewesen ist. Jedenfalls erreichten die Quechua ihr Ziel: MachuPicchu wurde nicht gefunden und daher auch nicht, wie die meisten anderen Staedte und Gebaeude der Quechua, zerstoert. Lange war die „verlorene Stadt“ ein grosses Geheimnis (uebrigens kommt daher auch die Legende um „El Dorado“) und wurde erst vor 101 Jahren entdeckt. Johan erzaehlte, dass es im Dschungel noch eine weitere unzerstoerte Stadt gibt, zu der er einmal mit ein paar anderen Guides getreckt ist, die er aber nicht betreten hat, weil das Stammesvolk dort im Dschungel jeden, der eine gewisse Grenze uebertritt, toetet. Ob das so stimmt, weiss ich natuerlich nicht genau, aber Johan haelt es fuer moeglich, dass nicht MachuPicchu, sondern diese andere Stadt die eigentliche „verlorene Stadt der Inka“ ist. Okay, zur Abwechslung ein paar Fotos.

Unterwegs

erster Blick auf MP

Aguas Caliente erinnerte Javi und mich im ersten Moment ein wenig an Montañita und das lag zum grossen Teil an den Horden von Touristen. In der Hochsaison soll man kaum die Strassen entlang kommen und das kann ich mir sehr gut vorstellen. Johan verabschiedete sich an diesem Abend mit dem weltbesten Dinner und stellte uns Edgar vor, unseren Guide fuer den naechsten Morgen in MachuPicchu. Bis 6:30Uhr wuerde er oben am Eingang auf uns warten und es war uns ueberlassen, ob wir den steilen Weg oder den Bus bevorzugten. Natuerlich entschieden wir uns alle fuer den Weg, was aber auch bedeutete, um 4 in der Frueh aufzustehen. Am Morgen kauten wir, um der Muedigkeit und der Anstrengug entgegenzuwirken, CocaBlaetter. Dazu steckt man sich 15-20 davon in den Mund und kaut eine Weile darauf herum und schiebt das uebrigbleibende Knaeuel in die Backentasche. Nicht besonders lecker und ich hab auch keine besondere Wirkung gespuert, aber den einstuendigen Bergaufweg empfand ich wenigstens als nicht ganz soo anstrengend. Oben angekommen ging es durch den Checkpoint und dann mit Edgar hinein in die sagenumwobende Stadt, die sich am fruehen Morgen im Nebel besonders mystisch praesentierte. Nach der zweistuendigen Fuehrung, in der wir nicht nur viel ueber die Architekur und Bauweise, sondern auch ueber das Leben und die Einstellung der Quechua erfahren haben, konnten wir den Ort den Rest des Tages alleine entdecken. Zusammen mit Carlos und Javi erklommen wir die Haelfte des MachuPicchu Berges (noch ein Funfact: MachuPicchu heisst uebersetzt „alter Berg“ und bezeichnet eben den nahegelegenen Berg und eigentlich nicht das Dorf. Da aber keiner weiss, wie das richtig heisst, bleibts erstmal bei MachuPicchu)., anschliessend gings zum Sonnentor (auch verrueckt, genau am 21.06 scheint die Sonne durch dieses Tor zum Dorf hin und trifft im Dorf im Sonnentempel auf das Sommerfenster) und dann noch zur Bruecke, bei der ich froh war, nicht drueber laufen zu muessen. Ich lass hier jetzt mal gaaanz viele Bilder sprechen:

Machu Picchu im Morgennebel

Der Sonnentempel (die Steine haben die Jungs damals so geschliffen, das sie genau aufeinanderpassen. Das wurde aber nur bei wichtigen oder heiligen Gebaeuden gemacht)

Letztes Gruppenfoto

Aussicht auf Machu Picchu vom Machu Picchu

Auf dem Weg zum Sonnentor

Mit Javi und Carlos am Sonnentor (diese Handgeste stellt uebrigens ein Lama dar)

Die Bruecke, ging bestimmt 600m steil runter

Und nochmal im Sonnenschein

Es ist jedenfalls wirklich so fantastisch dort, wie man sichs immer vorstellt. Zurueck ging es wieder ueber die antiken Stufen Richtung Aguas Calientes und von dort mit dem Zug Richtung Ollantaytamba.

Achja, und das Alpaka da oben im Bild hab ich auch bei Machu Picchu fotografiert. Keine Ahnung, wie die da hingekommen sind. 😉

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Von Bergen und Schluchten

Nach ein paar entspannten Tagen am Strand ging es also mit dem Nachtbus nach Huaraz. Im Bus habe ich den Israeli Shahar getroffen, der mir ein guenstiges Hostel empfohl, wo wir dann zusammen hinfuhren. Gehoert hatte ich von dem Hostel vorher noch nicht und das lag wahrscheinlich daran, dass das ein Israelie-Geheimtipp war. Damit war ich die einzige Deutsche unter vielen, vielen Israeli und das einzige, was ich in den ganzen Gespraechen verstanden habe, war „Echad“, „Steim“ und „Schalosch“ und das verdanke ich Uri Geller. 😉 War natuerlich trotzdem sehr nett und lustig.
Am naechsten Tag gings mit einer grossen Gruppe in den naheliegenden Nationlapark (Namen vergessen und zu faul zum nachgucken..irgendwas mit Hua…) um zum Lake 69 zu laufen. Das dauerte dann knappe 3 einhalb Stunden, 2einhalb davon nur bergauf und das auf ueber 4000m. Man erinnere sich an den Cotopaxi: Sehr atemberaubend! Aber eben auch einmalig wunderwunderschoen, was meine Spitzenkamera natuerlich nur in Maszen (Massen waer hier falsch, aber kein sz ;)) wiedergibt.

Noch vor dem Aufstieg

Mitten…

..in den…

…Anden

und angekommen. mit Shahar und Rachel

Hier in Peru gibt es noch uebrigens noch viele indigene Voelker, die man spaetestens an ihrer Kleidung erkennt. Hier mal eine peruanische Barbie, damit man sich das ungefaehr vorstellen kann. Es fehlt allerdings noch der Hut, den die hier auch immer obligatorisch tragen und an dem man, als Kenner, die Zugehoerigkeit zu den unterschiedlichen „Staemmen“ erkennen kann.

Und noch ein Bild von Huaraz City

Nach Huaraz ging es Richtung Arequipa, aber vorher gabs einen kurzen Zwischenstopp in Lima (da hab ich dann das datenkabel gefunden!). Andere Reisende empfehlen Lima maximal als Durchreisepunkt zu nutzen: Immer bewoelkt, haessliche Stadt, gefaehrlich. Fuer einen Tag fand ichs persoenlich ganz nett, besonders den Stadtstrand. Auch wenn das mit dem schlechten Wetter schon stimmt..

Stadtstrand von Lima

Danach ging es per Luxusnachtbus innerhalb von 16 Stunden nach Arequipa, was im Sueden von Peru liegt und die zweitgroesste Stadt des Landes ist. Die vielgepriesenen bunten Haeuser werden hier durch graue, imposante Bauten aus Vulkanstein ersetzt und das bewoelkte Wetter durch ganz viel Sonne. Nach einem Tag in der Stadt und dem schlechtesten Aussichtspunkt ever (auf dem Weg dahin hab ich mehr Aussichten gehabt als am Punkt selber) ging es am naechsten Tag fuer zwei Tage in den Colca Canyon, der einer der tiefsten Canyons der Welt ist und vor viiiielen Jahren durch ein Erdbeben entstanden ist. Am ersten Tag ging es 1200m in die Tiefe, durch die Schlucht hindurch zum Mittagessen und dann weiter in die „Oase“, wo wir die Nacht verbrachten. Am naechsten Morgen gings um 5 Uhr in der fueh wieder hoch. 2einhalb Stunden bergauf und das vor dem Fruehstueck. Schon eher anstrengend! Aber insgesamt trotzdem ein Reisehighlight! Vor dem Abstieg gabs noch ein paar riesige Condore zu sehen und vor der Rueckkehr nach Arequipa ein paar wildlebende Alpakas und Lamas.

Condor

Colca Canyon von oben

auf halber Hoehe

Unten angekommen

Aussicht auf die „Oase“, den Zick-Zack-Weg gegenueber gings am naechsten Morgen hoch

Sonnenaufgang auf halber Hoehe am fruehen Morgen

Gruppenfoto – alle erfolgreich oben angekommen

Dorf im Canyon – erreicht man nur zu Fuss oder per Muli

Bevor es wieder komplett nach Arequipa ging, haben wir noch ein paar Doerfer besucht und die historischen Terrassen der Inka und PreInka betrachtet. Verreuckt, wie die das vor hunderten von Jahren angelegt haben!

Terrassen

Und hier nochmal eine „echte Inkabarbie“ mit Hut

Heute nacht gehts nach Cusco, wo ich die Chilenen (auch vllt dem ein oder anderen aus Neuseeland bekannt) treffen werd. Bis dahin!

 

 

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Vom Meer in die Berge ans Meer in die Berge

So, nach 80 Stunden Datenkabel suchen und endlich finden, geht es hier sogar mit Bildern weiter!

In Montanita traf ich kurz nach dem letzten Eintrag Kate und Ben aus Australien wieder, die in Puerto Lopez im selben Hostel waren und zusammen mit Sebastian (dem aus Mindo, den ich dort auch zufaellig wiedergetroffen habe) habe ich die naechsten Tage am Strand und die Naechte in den Restaurants und Bars des Staedtchens verbracht. Montanita ist ziemlich touristisch und irgendwer beschrieb den Aufenthalt dort mal wie „in einer Backpacker-Blase“. Das triffts ganz gut, ich fands aber trotzdem sehr cool. Dort hab ich auch zwei Deutsche getroffen, bei dessen Cotopaxi-Tour (die einen Tag vor meiner stattfand) ein Typ am Herzinfarkt gestorben ist da oben. Uiuiui.

Montañita von der Dachterasse des Hostels

Mit Ben und Sebastian am Strand

Der blaue Himmel war zu dieser Jahreszeit uebrigens eine absolute Seltenheit, denn (man erinnere sich an die Puerto Lopez Bilder): gerade ists eigentlich immer bewoelkt, aber dafuer regnets immerhin nicht.

Nach der naechtlichen Verabschiedung gings fuer mich dann am Freitag frueh erst nach Guayaquil und von da aus nach Cuenca (schoenes Staedtchen), wo ich eigentlich nur einen Tag verbringen wollte, aber dann Ines aus Oesterreich getroffen habe, die mich zu einem weiteren Ausritt ueberredete (da kann ich ja nicht Nein sagen ;)). Nach einem gemeinsamen Stadtrundgang und zwei oder drei Mojitos spaeter gings am naechsten Morgen los. Der Ausritt hat sich auch sehr gelohnt. Etwa eine Stunde suedlich von Cuenca in Susudel ging es drei Stunden lang durch die „Wildnis“, die Berge hoch und runter, durch fiese Dornenstraeucher und mit Picknick (getrocknete Aepfel und Trockenfleisch) in einer Hoehle. Ich glaube, nach der Tour war ich zum ersten Mal richtig froh, absteigen zu koennen, war doch etwas hart 😉

Pro-Assange Graffiti in Cuenca

Cuenca

Kleine Pause

Unterwegs in Susudel

Abends sind wir dann kamikazemaessig die 5 Stunden nach Loja gefahren, um von dort mitten in der Nacht weiter in das Bergsteigerparadies Vilcabamba zu fahren. Dorthin fuhr sogar noch ein Bus, nur zu unserem Hostel (2km ausserhalb der Stadt) mussten wir laaange nach einem Taxi suchen. Hat aber alles gut geklappt und die Aussicht von der Hostelterasse am naechsten Morgen hat uns fuer den Stress mehr als entschaedigt! Sowieso das Hostel: Poolanlage, wunderschoene Zimmer, eigenes Bad fuer sechs Leute (zum Vergleich: jetzt gerade teile ich mir eine Dusche mit knapp 20 Leuten (also, wenns ausgebucht waere)) und Fruehstueck inklusive. Dort haben wir zwei Tage mehr oder weniger nur entspannt. Ein bisschen Rumwandern musste natuerlich sein, denn die Aussicht war schon ziemlich beeindruckend.

Vilcabamba

Unterwegs

Und tschuess

Zusammen mit Ines ging es dann zurueck nach Loja und von dort aus mit dem Nachtbus ueber die peruanische Grenze nach Piura. Die Grenzuebergaenge sind immer sehr spannend: Ausreisestempel, Einreisestempel (=Visum) und dazwischen viel Warten und sich ueberlegen, ob man auch alles richtig ausgefuellt hat. Der Bus sammelt einen dann hinterm Grenzuebergang wieder ein.
In Piura habe ich mit Ines zusammen den halben Tag verbracht und mir peruanische Soli besorgt. Die gibts aus dem Bankautomaten natuerlich nur in grossen Scheinen, aber die scheint hier irgendwie keiner wechseln zu koennen! Das war auch in Ecuador schon so, wo ich eine 4$-Taxifahrt mit nem 20$-Schein (die haben dort US$) bezahlen wollte und der Typ dafuer eine halbe Stunde durch verschiedene Hostels und Geschaefte gerannt ist, um den irgendwie zu wechseln. Man muss jedenfalls ein bisschen Glueck haben, damit die großen Scheine angenommen werden. Meinen 100Soli-Schein hab ich letztendlich in der Bank wechseln lassen.

Piura

Da Ines von Piura aus einen Flug nach Lima hatte, hiess es fuer uns hier: Abschied nehmen! Waren ein paar wirklich tolle Tage mit ihr und ich bin froh, den Tag laenger in Cuenca geblieben zu sein. Fuer mich ging es weiter nach Trujillo und von dort an den Strand in Huanchaco. Dort habe ich die Niederlaender Kurt und Anna getroffen, mit denen es an den Strand zum Surfen ging. Da hab ich  dann leider mein Lade- und Datenkabel fuer meine Kamera vergessen und bin die letzten Tage wie wild durch die Gegend gerannt, um ein neues zu besorgen. Dabei festgestellt: Samsung ist hier nicht unbedingt die meist vertretene Marke! Ok, ok, zurueck zu den Bildern:

Huanchaco

Verrueckte Boote

Diese spitzen braunen Dinger auf dem letzten Bild sind uebrigens Boote (bestimmt noch aus Inkazeiten), die mit Styropor gefuellt und dann mit diesem Schilfblatt umwunden werden. Damit werden dann die Fischernetze eingeholt und als ich zum Thema „Warum ist Huanchaco besser als andere Straende?“ interviewt wurde, waren diese Fischerboote meine erste Antwort.

Von Huanchaco gings dann mit dem Nachtbus nach Huaraz, aber davon erzaehl ich beim naechsten Mal!

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Tierisch

Am Wochenende gings nach Otavalo. Rodrigo und seine Frau Cecilia haben mich am Samstag morgen in Quito abgeholt und ab ging es in den Norden. Dabei gings nicht, wie der erfahrene Suedamerikareisende denken koennte, zum groessten Markt Suedamerikas, der dort immer Samstags stattfindet, sondern nach Pambasinchi, einer Pferdefarm im umliegenden Hochland. Ueber Couchsurfing hatte ich den Kontakt gefunden und Rodrigo verriet mir, dass er plant, den Aufenthalt auf seiner Farm zukuenftig kommerziell anzubieten und das ganze mit Couchsurfern erstmal auszuprobieren. Kam mir sehr zu Gute, denn Cecilia und Rodrigo gaben sich alle Muehe. Der Samstag war gefuellt mit Pferde ansehen, Stute besamen, Reiten, Mittagessen, Rundfahrt ueber das weitlaeufige und wunderschoene Gelaende und anschliessendem Abendessen (Argentinisch gegrillt, Italienischer Salat, Ecuadorianisches Gemuese und Chilenischer Wein – beste Mischung!) Ich lasse mal ein paar Fotos fuer sich sprechen:

Mit dem Hengst des Hauses

Unterwegs auf der „Granate“

Ausblick vom Pferderuecken

Das Wohnhaus (war sogar in einem Architektenmagazin, ich wurds fast Villa nennen)

Viermal Lama-Alpakamix, einmal Alpaka

schon ganz schoen schoen da!

Aussicht vom Wohnhaus auf den Vulkan

Ja, wie man vielleicht an dem Bilderbuch merkt, hats mir sehr gut gefallen. Ich hatte ein eigenes Zimmer mit Bad unten auf der Farm und am Sonntag morgen ging es nach einem ausgiebigen Fruehstueck zum Otavalomarkt, der eigentlich jeden Tag stattfindet, aber dann halt nicht so gross ist. Hier muss ich kurz lobend das Bonzenhotel erwaehnen, das umsonst fuer ein paar Stunden auf mein Gepaeck aufgepasst hat.

Von dort aus ging zurueck nach Quito und dann mit den Nachtbus nach Puerto Lopez an die Kueste. Die Fahrt dauerte etwas laenger als geplant, aber darueber war ich ganz froh, denn eigentlich Ankunftszeit war 5:30! So war es schon humane 7 Uhr und ich konnte mich entspannt auf die Suche nach einem Hostel machenund anschliessend mit ganz viel Glueck noch einen Platz bei einer Whalewatching Tour ergattern. Was mir in Neuseeland versagt blieb, hat hier geklappt: Viele, viele Wale! Und nicht nur die, denn anschliessend ging es auf die Isla de la Plata, von einigen hier „Poor-mans-Galapagos“ genannt, auf der es viele Voegel zu bestaunen gab, die wenig schreckhaft waren. Das Schnorcheln und die vielen verrueckten bunten Fische, Muraenen und Schildkroeten waren das kalte Wasser dann noch mehr als Wert und quasi die Schokostreusel auf der Sahne vom Eis, sehr schoen. Achja, und die abschliessende Kirsche waren die gut dreihundert kleinen Delphine, die uns auf dem Rueckweg begleiteten. Echt tierisch! Hier noch ein High Five an den Wal, der, als wir alle gerade die Kameras wieder eingepackt hatten und Abfahr bereit waren, bestimmt zehnmal mit seiner Schwanzflosse gewunken hat, guter Typ!
Am naechsten Tag ging es zusammen mit einem Amerikaner ein kurzes Stueck in den Norden und dort einen knapp dreistuendigen Wanderweg durch einenTrockenwald and ein paar abgelegenen und sehr schoenen Straenden entlang. Der groesste und meistbesuchte war „Los Frailes“, auch sehr schoen da. Danach ging es fuer mich nach Montanita, wo ich gerade im Internetcafe sitze und nach dem Surfen diesen Eintrag verfasse. Hier wird jetzt ein bisschen enstpannt und dann geht es so langsam Richtung Peru. Bis hierhin war Ecuador definitiv schonmal ein Highlight!

Wale

Noch einer (bin jetzt nicht die Profi-Tierfotografin:))

Die blaufuessigen Voegel, das Maennchen floetet und das Weibchen hoert sich an wie ein Schwein

Poor-Mans-Galapagos

aufgeblasene Fragate

Schildkroete

Wers grossmacht und ranzoomt, sieht einen springenden Delphin! Echt wahr!

Die rennenden Fischer, die ihre Fische vor den Voegeln retten

Los Frailes

 

 

 

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